Sakia Giorgini

Als Solistin konzertierte Saskia Giorgini bereits bei renommierten Festivals wie Concerti del Quirinale, MiTo Settembre Musica Festival, Unione Musicale, Teatro La Fenice, Festival dei Due Mondi in Spoleto, Holland International Music Sessions, International Piano Stars Festival in Lettland und Società dei Concerti di Milano. Sie folgte ebenfalls einer Einladung von Gidon Kremer, beim Kammermusikfest Lockenhaus mitzuwirken.
Anlässlich ihres New York Debüts führte die Pianistin das erste Klavierkonzert von Rachmaninow mit dem NYCA Orchester auf. Darüber hinaus verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit mit wichtigen Orchestern wie dem Philharmonischen Orchester Lodz (Polen), CBC Radio Orchestra (Kanada), Liepaja Symphony Orchestra (Lettland), Orchestra Archi De Sono und dem Orchestra Giovanile Italiana mit Dirigenten wie M. Bernardi, T. Wojciechowski, A. Manacorda und A. Battistoni.
Saskia Giorgini war Finalistin beim Internationalen Klavierwettbewerb Ferruccio Busoni 2015 und erhielt den Chopin-Sonderpreis. Beim Amadéo-Klavierwettbewerb Aachen gewann sie den 2. Preis und den Publikumspreis sowie den Mozart Preis. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Gilles Apap, Mario Brunello, Thomas Demenga und Dora Schwarzberg.
Die in Italien geborene Pianistin italienisch-niederländischer Nationalität erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren. Mit 14 Jahren wurde sie in die Klavierakademie „Incontri col Maestro“ in Imola aufgenommen, wo sie von namhaften Lehrern wie R. Risaliti, L. Margarius und L. Lortie unterrichtet wurde. Sie schloss ihr Studium bei Enrico Pace und danach bei Pavel Gililov an der Universität Mozarteum Salzburg ab.

über den WETTBEWERB:
Internationaler Mozartwettbewerb Salzburg
Seit der Premiere im Jahr 1975 zählt der Internationale Mozartwettbewerb der Universität Mozarteum Salzburg zu den großen Musikwettbewerben weltweit. In den ersten Jahrzehnten wurden alle drei bis vier Jahre hochtalentierte junge Musikerinnen und Musiker aus aller Welt nach Salzburg eingeladen, um ihr Können in der Mozart-Interpretation zu beweisen und sich einer internationalen Jury zu stellen. Für viele davon war die Teilnahme an diesem Wettbewerb ein wichtiger Impuls und oft ein Sprungbrett zur künstlerischen Weltkarriere, wie es die späteren Erfolge der Preisträgerinnen und Preisträger eindrucksvoll zeigen.
Seit 2014 findet der Mozartwettbewerb im Biennale-Rhythmus statt. 2014 standen Streichquartett und Gesang im Mittelpunkt, 2016 sind es Violine und Klavier – und in diesem Wechsel soll es weitergehen. In diesen vier Sparten hat Mozart besonders viele und wesentliche Meisterwerke sowie stilbildende Innovationen für die Zukunft geschaffen hat. Das Streichquartett ist die „Königsdisziplin der Kammermusik”, undenkbar ohne Joseph Haydn und W.A. Mozart. Die Sparte Gesang umfasst natürlich Oper, Geistliche Musik und Lied, alles Genres, in denen Mozart Zeitloses und Grundlegendes geleistet hat. Dasselbe gilt für seine Konzerte, insbesondere die für Klavier und Violine.
Die Sparte Streichquartett stand 2014 erst zum zweiten Mal nach 1995 am Programm. Zu den Preisträgern zählte damals das Henschel-Quartett, heute für die Los Angeles Times „eines der besten Ensembles der Welt, ein großartiges Quartett.” 2014 gewann das Novus String Quartet den 1. Preis und startete damit eine internationale Karriere. Der Quartett-Wettbewerb wird 2018 ebenso wiederkehren wie der in der Vergangenheit bereits elfmal stattgefundene für Gesang. Viele heute prominente Opernsängerinnen starteten mit dem Gewinn oder Sonderpreisen in Salzburg ihre Karrieren – zum Beispiel Diana Damrau, Renée Fleming, Magdalena Kožená, Genia Kühmeier, Tamar Iveri und Elena Xanthoudakis, aber auch der Tenor Daniel Johannsen oder der Bariton Daniel Schmutzhard.
Herausragend unter den Preisträgern der Sparte Violine ist der international renommierte Geiger Thomas Zehetmair, der sich 1977 den 1. Preis erspielte. Die letzten Preisträger der Sparten Violine und Klavier aus dem Jahr 2011, Federico Colli und Sergey Malov, sind mittlerweile gern gesehene Gäste im internationalen Konzertbetrieb. 2016 standen ausschließlich Werke Wolfgang Amadé Mozarts am Programm der Endrunde, zwei seiner Violinkonzerte und fünf seiner großen Klavierkonzerte. Stücke, welche allesamt Meilensteine im Repertoire der Klassik sind.

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