Maximilian Hornung

„…Hornung [ist] von einem anderen Stern. Ein Frühvollendeter, der die Abgebrühtheit
eines Routiniers mit der Unbekümmertheit des Springinsfelds verbindet“
(DIE ZEIT)

Mit bestechender Musikalität, instinktiver Stilsicherheit und musikalischer Reife erobert der Cellist Maximilian Hornung die internationalen Konzertpodien. Für seine erste Sony-CD erhielt er den ECHO Klassik-Preis 2011 als Nachwuchskünstler des Jahres, für die Veröffentlichung von Dvořáks Cellokonzert mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Sebastian Tewinkel den ECHO Klassik 2012 für die „Konzerteinspielung des Jahres (19. Jhd. im Fach Cello)“. Am 2. Oktober wurde ihm der Nachwuchspreis 2015 der Europäischen Kulturstiftung verliehen.

Als Solist konzertiert er mit so renommierten Klangkörpern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, der Tschechischen Philharmonie, den Wiener Symphonikern, dem Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks und den Bamberger Symphonikern unter Dirigenten wie Daniel Harding, Jiří Bělohlávek, Heinrich Schiff, Yakov Kreizberg, Krzysztof Urbánski, Robin Ticciati, Semyon Bychkov, Bernard Haitink und Manfred Honeck. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Anne-Sophie Mutter, Hélène Grimaud, Christian Tetzlaff, Lisa Batiashvili, François Leleux, Yefim Bronfman, Lars Vogt, Jörg Widmann und Tabea Zimmermann. Er wurde von zahlreichen Festivals eingeladen, darunter Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Rheingau, Luzern, Verbier, Ravinia und Hong Kong, und ist zu Gast auf Podien wie den Philharmonien Berlin, Köln und Essen, dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam und der Londoner Wigmore Hall.

Im August 2014 gab er sein Debut bei den Salzburger Festspielen mit dem Philharmonia Orchestra unter Esa-Pekka Salonen und legte im selben Jahr eine CD mit den wichtigsten Cello-Werken von Richard Strauss mit dem Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks unter Bernard Haitink sowie eine CD mit den Cellokonzerten von Joseph Haydn und Vaja Azarashvili mit der Kammerakademie Potsdam unter Antonello Manacorda bei Sony Classical vor.

Höhepunkte der Saison 2014/15 waren sein Debüt als Solist in China mit den Bamberger Symphonikern unter Jonathan Nott in Shanghai sowie seine Debüts mit dem Orchestre Philharmonique de Luxembourg unter Nikolaj Znaider (mit dem Cellokonzert von Dvořák) und mit der Camerata Salzburg unter Yuri Bashmet (mit Tschaikowskys Rokoko-Variationen).

2015/16 wird er das Brahms Doppelkonzert unter anderem mit Anne-Sophie Mutter und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons sowie mit Lisa Batiashvili und dem London Philharmonic Orchestra unter Yannick Nézét-Séguin spielen. Weiterhin sind das Elgar Cellokonzert mit dem Tonkünstler-Orchester unter Hugh Wolff, Herbert Cellokonzert Nr. 2 mit dem Berner Symphonieorchester unter Mario Venzago, Schumann Cellokonzert mit dem Niedersächsischen Staatsorchester unter Dirk Kaftan, Elgar Cellokonzert und Tschaikowsky Rokoko-Variationen mit dem Nationaltheater-Orchester Mannheim unter Dan Ettinger, Saint-Saens Cellokonzert Nr. 1 mit Het Gelders Orkest unter Antonello Manacorda sowie Tschaikowsky Rokoko-Variationen mit dem Florida Orchestra unter Michael Francis geplant.

Im Kammermusik-Bereich spielt er das Auftaktkonzert der Vancouver Recital Society, wird mit dem Arcanto Quartett in München und bei den Schwetzinger Festspielen sowie mit Anne-Sophie Mutter beim Edinburgh Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, Grafenegg Festival und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern zu hören sein. Nach der erfolgreichen diesjährigen Zusammenarbeit bei den Schwetzinger Festspielen sind für die Zukunft Triokonzerte mit Antje Weithaas und Dénes Várjon in Planung.

Maximilian Hornung erhielt mit acht Jahren seinen ersten Cello-Unterricht. Seine Lehrer waren Eldar Issakadze, Thomas Grossenbacher und David Geringas. Nachdem er 2005 als Sieger des Deutschen Musikwettbewerbs hervortrat, gewann er 2007 als Cellist des Tecchler Trios, dem er bis 2011 angehörte, den Ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb. Seit 2010 nimmt er exklusiv für Sony Classical auf. Weitere Einspielungen entstanden für Genuin, Bridge Records, NEOS, ClassicClips und CPO. Maximilian Hornung wird vom Freundeskreis der Anne-Sophie Mutter Stiftung und vom Borletti-Buitoni-Trust in London unterstützt und gefördert.

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