Hans Jörg Albrecht

Hansjörg Albrecht,gilt als musikalischer Grenzgänger und Querdenker ohne Berührungsängste. Als Dirigent geht er konsequent eigene Wege – zwischen Barock und Heute, zwischen Archiv und Neuschöpfung – und mit seinen Orgeltranskriptionen etablierte er sich unter den Virtuosen seines Instruments.

Er istKünstlerischer Leiter des Münchener Bach-Chores & Bach-Orchesters (gegründet vom legendären Karl Richter). Neben der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Opernhaus San Carlo Neapel dirigiert er regelmäßig das Bach Collegium München und den CPE-Bach-Chor Hamburg.
Konzertverpflichtungen als Dirigent führen ihn regelmäßig in die großen internationalen Musikzentren.

Dabei arbeitete er u.a. mit Künstlern wie Dorothee Oberlinger, Arabella Steinbacher, Fazil Say, VesselinaKasarova, Simone Kermes, Michael Volle und Klaus Florian Vogt sowie mit Klangkörpern wie Orchestra SinfonicaNazionale della RAI Turin, Orchestra Sinfonica Bologna, Prague Philharmonia, Nationaloper Brünn, Philharmonie Stettin, Kammerorchester Brüssel, Liszt-Kammerorchester Budapest, Kammerorchester Moskau, Bayerisches Staatsorchester, Deutsche Radiophilharmonie, Staatskapelle Weimar, Konzerthausorchester Berlin, Barockorchestern wie LauttenCompagney Berlin, Elbipolis Hamburg und Händelfestspielorchester Hallesowie den Ensembles der Bach-Akademie Stuttgart.

Wie als Dirigent führen Hansjörg Albrecht auch als Organist Konzerte in die großen Häuser und Kathedralen Europas und Russlands, nach Japan und in die USA. Zudem gastierte er bei namhaften Orchestern wie Israel Philharmonic Orchestra, Los Angeles Opera Orchestra,Orchestre de la Suisse Romande, Santa Cecilia Rom, TschechischePhilharmonie und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Beim Label Oehms Classics legte Hansjörg Albrecht als Dirigent und Organist bisher über 20 vielbeachtete CDs vor – 2016 die von den Medien vielbesprochene Gesamteinspielung der Orchesterlieder des deutschen Spätromantikers Walter Braunfels sowie 2017 Wagners „Ring ohne Worte“ in der Orchesterfassung von Lorin Maazel, die für den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ nominiert wurde. Ebenfalls nominiert wurde eru.a. 2013 für den GRAMMY Award in der Kategorie „Best Classical Instrumental Solo“ für seine Orgeleinspielung der „Planeten“ von Gustav Holst.

2017 führte ihn erneut eine großeTournee mit dem Münchener Bach-Orchester durch die bedeutenden Konzertsäle Japans. Am neuen Opernhaus Dubai dirigierte er anlässlich der Gesamtaufführung von Mozarts Da Ponte-Zyklus den „Don Giovanni“ sowie am Teatro di San Carlo Neapel eine Serie von Mozarts „Entführung aus dem Serail“ in der legendären Inszenierung von Giorgio Strehler, welche im selben Jahr unter der Leitung von Zubin Mehta schon an der Mailänder Scala zur Aufführung kam.Darüber hinaus führten ihn Konzerteinladungen u.a. nach Moskau, Zürich, ins Leipziger Gewandhaus, nach Rotterdam sowie in den Palast der Künste Budapest. Zudem debütierte er als Dirigent in der Berliner Philharmonie und der Elbphilharmonie Hamburg.

Aktuelle Engagements führen ihn u.a. in die Konzerthäuser Wien und Berlin, den Wiener Stephansdom, die Opernhäuser Bologna, Cagliari und Brünn, die Tschaikowsky und Rachmaninow Concert Hall Moskau, zum Bach-Fest Ekaterinburg,zu den Festspielen Zürich, wiederholt in die Hamburger Elbphilharmonie (u.a. mit der Staatskapelle Weimar), zur Mozart-Woche Salzburg, dem Barockfestival La Valletta (Malta), dem Lubljana-Festival, den Mahler-Wochen Toblach sowie auf eine dritte Japan-Tournee mit dem Münchener Bach-Orchester.

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