Fabergé Quintett

Rodrigo Reichel, Violine

Rodrigo Reichel studierte an den Musikhochschulen von Köln und München bei Max Rostal, Kurt Guntner und den Mitgliedern des Amadeus-Quartettes.
Sein erstes Orchesterengagement führte ihn zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Danach wechselte er zum NDR Elbphilharmonie Orchester, in dem er die Position des koordinierten Stimmführers der 2. Violinen bekleidet.
Seine kammermusikalischen Wurzeln hat er sowohl in der Klassik, wie auch im Jazz. 1993 zählte er zu den Gründern des Ensembles „the g-strings“, das auf vielen renommierten Klassik- und Jazzfestivals gastiert.
2000 wurde er Primarius des fabergé – quintetts.
Zu seinen musikalischen Partnern gehören unter anderem José Carreras, Nils Landgren, René Flemming und Christoph Eschenbach.

Xabier de Felipe Prieto, Violine

Xabier de Felipe Prieto wurde in Bilbao geboren und began im Alter von fünf Jahren mit der Violine. Mit dem achten Lebensjahr wurde er Jungstudent bei Prof. Radu Hamzea an dem Conservatory der Choral Society in Bilbao, später wechselte er an das Municipal Conservatory in Leioa zu Prof. Antonio Mendia.2009 machte er seinen Abschluss bei Keiko Wataya an der Musikhochschule des Baskenlandes. Zwischen 2009 und 2011 studierte er bei Prof. Walter Forchert an der Musikhochschule Frankfurt und beendete 2013 sein Studium an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Viviane Hagner. Er ist Preisträger von nationalen und internationalen Wettbewerben wie “Acordes Cajamadrid” 2007, International Competition “Ciutat de Llíria” 2013 und “El Primer Palau” 2015 in Barcelona. 2007 bis 2012 war er Mitglied des SHMF Festivalorchesters, der Jungen Deutschen Philharmonie und des Gustav Mahler Jugend Orchesters. Seit 2014 ist er Mitglied des NDR Elbphilharmonie Orchesters.

Torsten Frank, Viola

1968 im sächsischen Freital geboren, begann Torsten Frank schon im Alter von fünf Jahren mit dem Violinspiel. Als 12-Jähriger wurde er an der renommierten Musikspezialschule der Dresdner Musikhochschule aufgenommen und erhielt dort seine Ausbildung zum Bratschisten. Mit 20 Jahren wurde er Substitut der Sächsischen Staatskapelle Dresden und spielte mit den Virtuosi Saxoniae etliche CD-Aufnahmen ein.
Von 1985 bis 1993 war Torsten Frank Mitglied im Baumannquartett und studierte mit diesem Ensemble Kammermusik bei Prof. Jahn in Karlsruhe. Das Baumannquartett nahm erfolgreich an Meisterkursen von Walter Levin und Norbert Brainin teil und konzertierte europaweit. Die folgenden Jahre widmete Torsten Frank dem Orchesterspiel. Stationen als Bratschist waren unter anderem das Bayerische Staatsorchester München und das Philharmonische Staatsorchester Hamburg. Von 1997 bis 2004 war er Solobratschist der Dresdner Philharmonie.
Im Jahre 2004 wurde Torsten Frank Mitglied des NDR Elbphilharmonie Orchesters.

Sven Forsberg, Violoncello

Sven Forsberg wurde in Uppsala (Schweden) geboren und studierte zunächst bei Gunnar Norrby an der Musikhochschule in Stockholm, danach an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau bei Christoph Henkel. Zusätzlich nahm er an zahlreichen Cello- und Kammermusikkursen teil, u.a. bei Tortelier, Starker, Pleeth, Parisot, Kuijken und dem Amadeusquartett. Ein Auslandstipendium der Schwedischen Musikakademie ermöglichte ihm, Cellounterricht bei Pierre Fournier in Genf zu nehmen. Nach einem Engagement beim Stockholmer Rundfunkorchester bekam er, erst 22 Jahre alt, eine Stelle im Orchestre de la Suisse Romande, Genf. 1985 debutierte er im Wigmore Hall, London und spielte eine Saison im Neuen Zürcher Quartett mit. Von 1988 bis 2010 war Forsberg Mitglied im NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburg. Er ist Dozent am International College of Music Hamburg.

Peter Schmidt, Kontrabass

Peter Schmidt, in Hamburg geboren, spielte während seiner Schulzeit Gitarre und E-Bass. Durch Stanley Clarke inspiriert, entstand die Begeisterung für den Kontrabass. Sein erster Lehrer Walter Koltoniak brachte ihn dann zur Klassik. Nach dem Studium bei Prof. Willi Beyer in Lübeck war er eine Spielzeit am Pfalztheater Kaiserslautern, seitdem ist er Mitglied im NDR Elbphilharmonie Orchester. Neben dieser Tätigkeit ist er noch Professor an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Der Wunsch Kammermusik zu spielen, brachte ihn dazu, mit anderen Orchestermitgliedern das fabergé – quintett zu gründen.

In der Quintettmusik mit Kontrabass ragen zwei große Werke heraus: Antonín Dvoráks Streichquintett op. 77 und das »Forellenquintett« von Franz Schubert. Bleibt man in dem Genre und sucht nach weiteren Werken in diesen Besetzungen, stellt man erfreut fest, dass es eine Vielzahl von wunderbaren Stücken gibt, die aber heute leider gänzlich unbekannt sind und kaum gespielt werden.

Das fabergé – quintett hatte im Jahr 2000 die Möglichkeit, nach der Japan Tournee des NDR Elbphilharmonie Orchesters mit Günter Wand noch einige Kammerkonzerte spielen zu können und widmet sich seitdem dieser Aufgabe.

Inzwischen trat das fabergé – quintett beim Schleswig-Holstein Musik Festival, den Westküsten Kammermusiktagen, mehreren Kammermusikreihen und natürlich auch der des NDR auf. Es spielte 2014 in Tongyeong, Südkorea und 2017 in China.

Bisher sind drei CDs beim Label ES-DUR Hamburg vom fabergé – quintett erschienen:

Die erste mit Streichquintetten von Adolphe Blanc erhielt 2014 als Ersteinspielung dieser Werke den ECHO Klassik in der Kategorie Kammermusikeinspielung des Jahres (Musik 19. Jh.) / Streicher.

Im selben Jahr erschien auch die zweite CD mit den Klavierquintetten von Ralph Vaughan Williams und Hermann Goetz mit Yoko Kikuchi am Klavier.

Auf der aktuellen CD sind die Klaviersextette von Michail Glinka, Sergei Lyapunov und Pjotr Tschaikowsky zu hören. Hier spielt Ulrike Payer am Piano.

Alle Veröffentlichungen fanden viel Beachtung und sind inzwischen häufig von verschiedenen Rundfunkanstalten gesendet worden.

Positive Besprechungen gab es neben den Printmedien auch beim NDR, WDR, HR, SWR, BR, rbb, dem Deutschlandfunk und bei der BBC.

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